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Die im Folgenden definierten Leitsätze bringen zusammengefasst das Leitbild unseres Sportvereins zum Ausdruck. Es beschreibt die Position unseres Vereins im gesellschaftlichen Umfeld und ist sowohl Wertmaßstab als auch Grundlage unserer Arbeit. Die beschriebenen
Ziele und Aufgaben gelten für den gesamten Verein.
1. Gemeinsames Sporttreiben
Der TV Kaldauen ist ein Sportverein, in dem sich jeder mit seinen unterschiedlichen sportlichen Bedürfnissen und Wünschen wiederfinden soll. Bei uns ist jede Person willkommen , ob alt oder jung , egal welcher Nationalität , Hautfarbe, Religion oder Geschlecht . Unser Verein strebt vor allem Integration durch gemeinsames Erleben im Sport an .Wir wollen ein Miteinander von Menschen, Institutionen, Organisationen und Vereinen; dieses Miteinander wird gelebt durch gemeinschaftliche Aktionen, Veranstaltungen und Kontakte.
2. Gesundheitsförderung
Unserem Sportverein ist Gesundheitsförderung durch Bewegung wichtig . Angestrebt wird auch die Erhaltung bzw. Wiedererlangung der physischen Leistungsfähigkeit in allen Altersstufen sowie die Motivation für einen gesunden Lebensstil.
3. Kinder- und Jugendförderung
Der TV Kaldauen fühlt sich der Förderung der geistigen, sozialen und körperlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch Sport besonders verpflichtet. Spaß, Kreativität und Freude stehen im Vordergrund, wobei die Heranführung von Kindern an Sport und Bewegung spielerisch und altersgerecht erfolgen soll. Wir streben eine interessante und motivierende Gestaltung des Trainingsbetriebes ohne Zeit- und Leistungsdruck an. Unser Verein fördert Eltern-Kind-Angebote und möchte besonders junge Familien ansprechen, wobei uns eine gezielte Förderung von familiengerechten Kursen und Angeboten wichtig ist. Wir sind ebenfalls bestrebt, die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten zu fördern.
Die Kinder- und Jugendarbeit ist ein besonderer Schwerpunkt in unserer Vereinsarbeit:
Gezielt Kinder und Jugendliche nicht nur an den Sport heranzuführen, sondern auch dafür
zu begeistern und damit die allgemeine Bewegungsarmut zu bekämpfen.
Spaß an der eigenen und gemeinsamen Leistung durch eine intakte Gemeinschaft zu fördern.
Die Stärkung des Sozialverhaltens durch gemeinsames Trainieren und Erfolgserlebnisse im Wettkampf zu erreichen.
Motivation für einen gesunden Lebensstil zu fördern.
Positive Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung zu setzen.
4. Seniorensport
Wir fördern vielfältige altersgerechte Sportangebote, die zur Erhaltung der physischen Leistungsfähigkeit beitragen. Im Vordergrund stehen aber auch das Miteinander und der Austausch, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen. Unser Verein fühlt sich verpflichtet, die Vereinsamung älterer Menschen durch Bewegung zu verhindern. Unser Ziel ist es, Lebensqualität und die Freude an der Bewegung zu erhalten.
5. Förderung von Breiten- und Leistungssport
In unserem Verein steht der Breitensport im Vordergrund, welcher aber auch die Basis für den Leistungs- und Wettkampfsport schafft. Hierbei ist uns wichtig, Breiten- und Leistungssport sinnvoll miteinander zu verbinden und bereits Jugendliche in leistungssportliche Bereiche einzuführen.
Wir wollen insgesamt ein gutes Beispiel geben für das Zusammenspiel von Schul-, Breiten- u. Leistungssport , und Talente kontinuierlich erkennen, aufbauen und langfristig entwickeln.
6. Ausbildung von Übungsleitern, Trainern
Um den TV Kaldauen optimal in die Zukunft zu führen, ist eine Förderung und Weiterbildung von Übungsleitern und Trainern unerlässlich. Dazu zählen für uns auch eine zeitgemäße Vereinsführung und ein qualifizierter Trainingsbetrieb. Wir wollen bereits im Jugendbereich Motivation dafür schaffen, Verantwortung als Helfer , Übungsleiter und Trainer zu übernehmen. Angestrebt wird darüber hinaus eine individuelle Weiterentwicklung durch externe und interne Fortbildungen.
Für unsere ehrenamtlich Tätigen sind uns klare Entscheidungs- und Handlungskompetenzen, sowie Freude an der Arbeit wichtig. Ständige Fortbildung ist für uns selbstverständlich.
7. Wertevermittlung
Große Bedeutung für den TV Kaldauen hat die Vermittlung von positiven Werten. Wir sind gegen jede Form von Ausgrenzung, Rassismus sowie Intoleranz und setzen uns deshalb für Toleranz, Wertschätzung, Akzeptanz, Disziplin, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Pflichtbewusstsein, Teamgeist, Leistungsbereitschaft, Selbstbewusstsein, Fairness und Durchhaltevermögen ein. Ein klares „Nein!“ zu Doping ist für unseren Verein selbstverständlich, denn Doping ist mit unserem Sportverständnis nicht zu vereinbaren.
Unser Verein möchte positive Werte an alle Mitglieder vermitteln, besonders aber an Kinder und Jugendliche, denn wir haben als Verein einen Auftrag zur Sozialisation junger Menschen. Es geht dabei um das Lernen von Werten, die auch außerhalb des Sports von Bedeutung sind. Jeder soll dabei aber Werte und Eigenschaften nicht nur einfordern, sondern auch selbst vorleben. Zur Wertevermittlung gehört auch eine Unterstützung und Würdigung des Ehrenamtes durch alle Mitglieder unseres Vereins.
8. Kommunikation und offenes Klima
Der TV Kaldauen fördert einen Austausch auf allen Ebenen , und uns ist eine direkte Kommunikation wichtig. Das Klima in unserem Verein ist von Offenheit geprägt.
9. Mit Tradition in die Zukunft
Der TV Kaldauen ist Vorbild für die regionale und überregionale Sportlandschaft. Als zeitgemäßer Verein ist es uns ein Anliegen, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden sowie den Verein für die Zukunft auszurichten. Stillstand bedeutet Rückschritt – deshalb sind für uns ständige Verbesserungen in allen Bereichen erstrebenswert, ebenso wie das Optimieren der eigenen Strukturen. Trotzdem wollen wir die bewährten Sportarten nicht vernachlässigen.
10. Rahmenbedingungen und Sportanlagen
Gute sportliche Bedingungen, ordentliche Sportanlagen sowie ausreichende und adäquate Sportgeräte sind auch eine Basis für die Zufriedenheit unserer Mitglieder und für sportliche Erfolge. Deshalb wollen wir die von uns genutzten Sportgeräte und Sportanlagen pflegen und deren Bedeutung achten. Familienfreundliche Anlagen, auf denen sich alle unsere Mitglieder wohlfühlen, streben wir an. Hier sollen die vielfältigen Angebote und Ansprüche des Vereins verwirklicht werden können. Zu guten Rahmenbedingungen gehören unserer Meinung nach aber auch eine große Zahl motivierter und ausgebildeter Trainer und ein gut organisiertes Umfeld.
11. Außenwirkung
Durch positive gesellschaftliche und sportliche Jugendarbeit möchten wir Mitglieder, Förderer und Sponsoren für unseren Verein gewinnen und einer guten Außendarstellung zuarbeiten. So können wir eine breitere finanzielle Basis für unsere Arbeit schaffen.
12. Kooperation mit Schulen und anderen Vereinen
In einer Stadt mit zahlreichen Schulen und Kindergärten fördert der TV Kaldauen die Zusammenarbeit mit dem Schulsport und dem Sport in Kindergärten sowie den Kontakt zu anderen Institutionen. Für unseren Sportverein ist ein freundschaftliches Verhältnis zur Stadt Siegburg sowie zu anderen Vereinen und Institutionen der Umgebung von großer Bedeutung.
Zur leichteren Lesbarkeit wurde in diesem Leitfaden explizit auf die Nennung beider Geschlechter verzichtet. Die nachfolgende Bezeichnung des Übungsleiters ist geschlechtsneutral zu verstehen. Zwecks einer einheitlichen Darstellung werden unsere Mitarbeiter durchgehend als „Übungsleiter“ beschrieben.
Allgemein
Das vorliegende Schutzkonzept beschreibt die wichtigsten Handlungsfelder im Bereich Prävention und Intervention von sexualisierter und sonstiger Gewalt gegenüber Mitgliedern. Es beinhaltet zum einen allgemeine Themen wie die Klärung von Begriffen im Kontext der Prävention von sexualisierter Gewalt sowie eine Aufklärung über die Kultur der Achtsamkeit innerhalb eines Vereins. Zum anderen bietet das
Schutzkonzept auch konkrete allgemeine Verhaltensregeln, die dem Schutz insbesondere von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt dienen, darüber hinaus auch dem Schutz von Übungsleitern vor falscher Verdächtigung.
Die Erarbeitung eines funktionierenden Schutzkonzepts ist dabei kein feststehendes Konstrukt, sondern vielmehr ein Prozess, der fortwährend aktualisiert werden muss.
Präambel
Der Sportverein TV Kaldauen engagiert sich aktiv für das Wohl aller Mitglieder und Übungsleiter. Unsere Mitglieder sollen in der Lage sein, sich im täglichen Leben ohne Gewalt und Diskriminierung in ihrer Persönlichkeit zu entfalten und am Vereinsleben ohne Gewalt und Diskriminierung teilzunehmen. Dafür brauchen sie im Sport auch Hilfe und Schutz von den Verantwortlichen. Die Mitglieder unseres Vereins haben das Recht, mit Respekt geführt zu werden. Für uns hat der respektvolle Umgang mit unseren Mitgliedern oberste Priorität. Das Schutzkonzept beinhaltet die Verhinderung sämtlicher Formen von Gewalt, vor allem sexualisierter.
Klärung von Begriffen
Eine Person wird Gewalt ausgesetzt, wenn eine andere Person das psychische Wohlbefinden und/oder ihre körperliche Integrität verletzt - gegen ihren Willen und unter Verwendung von Machtausübungsmitteln. Eine Person ist (sexualisierter) Gewalt ausgesetzt, wenn sie von anderen Personen dazu angeregt oder gezwungen wird, körperliche oder verbale sexuelle Handlungen auszuführen. Der Täter oder die Täterin verletzt die Intimsphäre einer Person und befriedigt aufgrund von Macht- oder Generationsgefälle sein Machtbedürfnis. Dies verletzt die Intimsphäre einer Person. Dabei kann man unterschiedliche Formen der Gewalt differenzieren:
Grenzverstöße (zu nahe kommen, Bloßstellungen, Vernachlässigung der Schamgrenzen, unangemessene Befragung)
Seelische Gewalt (Demütigung, verbale Ausbrüche, unangemessene Ansprache)
Übergriffe/Angriffe (massive und/oder regelmäßige Grenzverletzungen, körperliche und/oder psychische Attacken)
Strafrechtlich relevante Formen von Gewalt (sexuelle Gewalt, Handlungen oder Missbrauch)
Wie in unserem Leitbild verankert, begegnet der TV Kaldauen allen Mitgliedern mit der gleichen Wertschätzung, unabhängig von Alter, Geschlecht, Abstammung, Sprache, Herkunft, Glaube, geschlechtlicher Orientierung, religiöser oder politischer Anschauung und ist somit in seinen Aktivitäten
grundsätzlich offen für alle Menschen. Innerhalb unseres Vereinslebens fördern wir eine vorurteilsfreie Begegnung von Menschen im Sport.
Es ist wichtig, sich den Risiken im Sport gegenüber offen zu halten. Eine Kultur des Vertrauens ist dabei besonders wichtig. Grenzüberschreitungen aller Art sind nicht zu dulden. Wir wollen dabei insbesondere Kindern und Jugendlichen dabei helfen, ihre Fähigkeit zur Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zu entwickeln.
Durch die Kultur der Achtsamkeit im Sportverein werden, neben der Förderung der sportlichen Leistung, auch das soziale Miteinander und die individuelle Entwicklung der Mitglieder gestärkt. Dadurch soll innerhalb des Sportvereins eine Umgebung geschaffen werden, in der sich die Mitglieder wohlfühlen, ihre Bedürfnisse ernst genommen werden und Raum für persönliche Entwicklung besteht.
Alle Übungsleiter müssen in einem Fünf-Jahres-Rhythmus ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Der Verein stellt die Übungsleiter ein und sie agieren im Namen des Vereins. Bei der Auswahl seiner Trainer geht unser Verein vorsichtig und umsichtig vor. Der Verein kann dabei von Lizenzinhabern bestimmte Standards und Fähigkeiten erwarten, wie zum Beispiel in Erster Hilfe. Vor Beginn ihrer Tätigkeit werden Übungsleiter, die keine Lizenz besitzen, von den Verantwortlichen des Vereins nach ihrer Befähigung befragt und während der ersten Zeit ihres Engagements, so lange wie es notwendig erscheint, begleitet.
Das „Sechs-Augen-Prinzip“ und/oder das „Prinzip der offenen Tür“ werden beim Einzeltraining immer berücksichtigt. Das heißt, wenn ein Übungsleiter ein Einzeltraining für notwendig hält, muss ein anderer Übungsleiter oder ein anderes Kind anwesend sein. Falls dies nicht machbar ist, müssen die Türen zum Trainingsraum offenbleiben.
Übungsleiter gewähren weder Vergünstigungen noch Geschenke, die nicht mit mindestens einem weiteren Übungsleiter abgesprochen sind, selbst dann nicht, wenn einzelne Kinder oder Jugendliche besondere Erfolge haben.
In den Privatbereich des Übungsleiters (Wohnung, Haus, Garten, Boot, Hütte usw.) dürfen keine Kinder oder Jugendlichen mitgenommen werden, es sei denn, es ist mindestens ein anderer Übungsleiter dabei. Kinder und Jugendliche dürfen auf keinen Fall im privaten Bereich eines Übungsleiter übernachten.
Übungsleiter duschen nicht mit Kindern und Jugendlichen zusammen, sofern die Infrastruktur dies erlaubt. Kinder, die aufgrund ihres Alters noch Hilfe beim Duschen brauchen, dürfen von ihren Eltern selbstverständlich in die Umkleidekabine begleitet werden, müssen dann jedoch die Umkleide des Geschlechts des dementsprechenden Elternpaares wählen. Darüber hinaus bleiben sie nicht zusammen mit einzelnen Kindern oder Jugendlichen im Zimmer. Es muss in jedem Fall darauf geachtet werden, dass Dritte jederzeit Zugang zu Duschen und Umkleideräumen haben.
Übungsleiter haben keine Geheimnisse mit Kindern oder Jugendlichen. Alle Vereinbarungen, die ein Übungsleiter mit einem Kind oder einem Jugendlichen trifft sind öffentlich zugänglich. Kein physischer Kontakt, der dem Willen der Kinder entgegensteht. Körperliche Berührungen mit Kindern und Jugendlichen (z. B. Techniktraining, Kontrolle, Ermutigung, Trost oder Glückwünsche) müssen von ihnen beabsichtigt sein und dürfen nicht über das pädagogisch angemessene Maß hinausgehen. Wenn das Kind oder der Jugendliche diese pädagogisch, bzw. methodisch notwendigen Berührungen nicht wünscht, ist das immer zu akzeptieren. Wenn durch diese Ablehnung die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann (Hilfestellung), so ist mit den Kindern/Jugendlichen und ggf. mit den Eltern das Gespräch zu führen.
Wenn aus gutem Grund eine der Schutzvereinbarungen nicht eingehalten wird, muss dies mit mindestens einem anderen Übungsleiter besprochen werden. Die Gründe dafür müssen kritisch diskutiert werden. Das Einvernehmen zwischen den beiden Parteien ist notwendig, um das angemessene und notwendige Abweichen von der vereinbarten Schutzvereinbarung zu beschließen.
Wenn wichtige Anzeichen dafür vorliegen oder vermutet werden, dass Erziehungsberechtigte oder Dritte das Wohl eines Kindes/Jugendlichen gefährden, müssen alle Angestellten (egal, ob ehrenoder hauptamtlich) aktiv werden.
Wenn ein Mitglied von Grenzüberschreitungen, Übergriffen oder sexualisierter Gewalt berichtet, Vermutungen oder einen konkreten Verdacht äußert, halte dich an folgende Schritte:
Ruhe bewahren und nichts überstürzen. Stelle weder eigene Nachforschungen an, noch suche den direkten Kontakt zu dem oder der Beschuldigten. Bringe nichts an die Öffentlichkeit, sondern hole dir dazu Hilfe und Unterstützung. Der Opferschutz steht dabei an erster Stelle.
Höre genau zu. Signalisiere, dass es in Ordnung ist, darüber zu reden, was erlebt wurde. Es besteht die Möglichkeit, dass dir zuerst nur ein kleiner Teil gesagt wird. Wenn die oder der Betroffene nicht mehr sprechen möchte, akzeptiere das. Glaube ihr oder ihm und nehme sie bzw. ihn ernst. Spiele nichts herunter. Klärung des weiteren Vorgehens mit dem/der Betroffenen. Mache das Gespräch vertraulich, aber sage klar, dass du um Hilfe und Rat suchen wirst. Berücksichtige das Alter des/der Betroffenen und informiere dich über weitere Maßnahmen.
Verfasse ab dem ersten Augenblick ein genaues Protokoll darüber, was dir berichtet wurde bzw. was du gehört oder gesehen hast. Vermeide dabei eigene Interpretationen und überlege im Falle eigener Vermutungen, auf welchen Beobachtungen oder Situationen diese beruhen und dokumentiere entsprechende Anhaltspunkte.
Suche schnellstmöglich den Kontakt zu einer der Vertrauenspersonen des Vereins (s. u. – „Vertrauensperson“) und kläre mit ihr das weitere Vorgehen.
Die Meldekette dient als Orientierung für die Übungsleiter und sollte im Verdachtsfall eingehalten werden.
Darüber hinaus wird die Meldekette im Verein öffentlich ausgehängt und somit allen Mitgliedern zugänglich gemacht (s. S. 5 - „Meldekette“).
Sowohl der Vorstand als auch unsere Übungsleiter sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Jeder konkrete Verdachtsfall im Verein muss dem Vereinsvorsitzenden bzw. einem der Stellvertreter unverzüglich mitgeteilt werden. Wenn den jeweiligen Vereinsebenen (Abteilungsleitung, Übungsleitern) ein Sachverhalt von Gewalt bekannt wird oder wenn ein Verdacht besteht, werden sie gemäß der Meldekette tätig. Der Schutz der Opfer hat bei jeder Handlung oberste Priorität.
Bei konkreten Verdachtsfällen steht derzeit unsere Vertrauensperson Lars Mörl (l.moerl(a)gmx.de) Telefon 01 78- 63 63 741 und
Juliane Metzger (metzger.juliane(a)gmx.de) Telefon 01 62 24 77 243 jederzeit für Hilfe, zu einem Gespräch oder weiteren Informationen zur Verfügung. Die Vertrauensperson unterliegt dabei der Schweigepflicht und wird keine weiteren Schritte ohne Absprache mit der sich offenbarenden Person unternehmen.
Wie oben erwähnt stellt die Verwirklichung eines allumfassenden Schutzkonzeptes mit entsprechenden Präventionsmaßnahmen einen Prozess dar. Um allen Beteiligten beim Thema Prävention von (sexualisierter) Gewalt eine Mitbestimmung zu ermöglichen, wäre eine Arbeitsgruppe mit freiwilligen Sportlern, Trainern, Eltern oder Übungsleitern denkbar, die sich in diesem Themenbereich engagieren wollen. Da ein Vereinsleben immer von unterschiedlichen Individuen und Meinungen lebt, können jederzeit Wünsche, Anregungen oder Fragen an die Vertrauensperson herangetragen werden.

Am Freitag den 17.09.2021 wurde der Turnverein Kaldauen 1906 e.V. vom Rhein-Sieg-Kreis als gesundheitsfördernder Sportverein zertifiziert. Der Sportverein ist Vorbild, gesunder Lebensort und Vermittler eines gesunden Lebensstils, besonders für Kinder und Jugendliche.
Der Sportverein hat gesundheitsfördernde Strukturen und Angebote aufgebaut, die die Gesundheit und das Wohlbefinden in hohem Maße fördern.
Wolfgang Müller (Präsident KSB) und Karsten Heusinger (Rhein-Sieg-Kreis) überreichten dem TV-Kaldauen 1906 e.V. das Zertifikat „Verein gesund“!
Bürgermeister Stefan Rosemann und Oliver Schmitz (stellv. Bürgermeister) gratulierten dem Verein und waren erfreut, dass der TV-Kaldauen als 1. Verein in Siegburg sich „Verein gesund“ nennen darf.
Foto: Von links nach rechts: Der Siegburger Bürgermeister Stefan Rosemann, Oliver Schmidt (stellv. Bürgermeister),
Gabi Weitz-Geyer (Vors. TVK), Karsten Heusinger (Rhein-Sieg-Kreis), Petra Vajler-Schulze (KSB), Wolfgang Müller (Präsident KSB), Rolf Meyer (Vors. TVK), Gerd Richter (Geschäftsführer TVK), Norbert Luks (Kassenwart TVK)
Foto: R. Geyer
Wir freuen uns über Ihr Interesse. Machen Sie doch einfach mit!
Der Turnverein Kaldauen besteht bereits seit 100 Jahren.
Trotzdem sind wir nicht bei »Turnvater Jahn« stehen geblieben, sondern bieten heute ein breites Spektrum an Sportarten für alle Altersgruppen an.
Ein Schwerpunkt ist dabei das Kinderturnen (in verschiedenen Altersgruppen), um den natürlichen Bewegungsdrang zu fördern und möglichst früh das Interesse für Sport zu wecken.
Für die Jugendlichen und für alle anderen Altersgruppen (bis hin zu den Senioren) haben wir mehrere Volleyball-Mannschaften.
Zur Abrundung des Angebots gibt es noch Gruppen für Tischtennis, Gymnastik, Wirbelsäulengymnastik und allgemeine Fitness.
Ganz besonders beliebt ist auch das Walking/Nordic-Walking (unter Anleitung), das insbesondere die schöne Landschaft um Siegburg-Kaldauen mit einbezieht.
Falls Sie sich für eine oder mehrere der Sportarten näher interessieren, schauen Sie doch einfach in der Navigation unter „Sportangebote“ nach, dort haben wir die einzelnen Sportarten näher beschrieben und mit Ort und Zeit aufgelistet.
Sie können auch gerne direkt bei den Übungsabenden erscheinen und sich näher informieren. Bringen Sie dann am besten Ihre Sportsachen gleich mit, damit Sie sofort probieren können ob es Ihnen gefällt. So können Sie 2 x Mal »hineinschnuppern«, bevor Sie sich entscheiden, ob Sie auch weiterhin mitmachen wollen ...
Wie Sie Mitglied werden können!
Wenn Sie sich z.B. nach dem Schnuppern anmelden wollen, fragen Sie den Trainer/in. Bei Fragen zu Verein und zur Mitgliedschaft, wenden Sie sich bitte an unten stehenden Anspechpartner:
Gabriele Weitz-Geyer
E-Mail: mail(a)tvkaldauen.de


SIEGBURG/BERLIN. Knapp an Gold schrammte der TV Kaldauen vorbei. Bei der Abschlussgala des Wettbewerbs „Sterne des Sports 2008" in Berlin konnten sich die Repräsentanten des Siegburger Sportvereins dennoch aufrichtig freuen: Für seine Nachwuchsförderung zeichnete der Bundespräsident Horst Köhler den TV Kaldauen aus, der sich in der Gruppe 4. bis 8. Platz wiederfand. Differenziert bewertet wurden nur die ersten drei Plätze, wobei Platz eins an den TV Altstadt 1920 aus dem Saarland ging.
Mit dabei in Berlin waren neben den Initiatoren der „Leichtathletik-Tour“ auch die Vorstandsmitglieder der VR-Bank Rhein-Sieg. Deren Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Kaufmann sich denn auch sehr freute über den Erfolg der Siegburger, wie natürlich Trainer Thomas Eickmann: „Wir sind sehr stolz auf diesen Preis". 17 Vereine waren zum Finale in die Bundeshauptstadt eingeladen worden, der TV Kaldauen schon ausgezeichnet mit dem „Stern in Silber" als höchstprämierter Verein aus Nordrhein-Westfalen.
Bei diesem Wettbewerb, einer Kooperation des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland, geht es nicht um sportliche Höchstleistungen der Vereine, sondern um deren gesellschaftliches Engagement. Der TV Kaldauen überzeugte durch seine „Leichtathletik-Tour": Um Kinder und Jugendliche wieder mehr für Leichtathletik zu begeistern, gehen Initiator Thomas Eickmann und seine Helfer seit vier Jahren an die Schulen im Rhein-Sieg-Kreis und testen vor Ort die Schüler in den Disziplinen Laufen, Springen, Koordination und Reaktion. Was dem Verein auch selbst einen enormen Zulauf brachte. Die Mitgliederzahl in der einst fast toten Leichtathletik-Abteilung stieg von sechs auf über 300 Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen. (gvn)
Foto: Wolfgang Pahlenberg, Siegburg

Am Samstag, den 10. November 2007 machte sich eine kleine Delegation des TV-Kaldauen auf den Weg nach Nordkirchen, um die Sportplakette in Empfang zu nehmen.
Im historischen Jupitersaal des Schlosses Nordkirchen wurde die Sportplakette des Bundespräsidenten durch den Innen- und Sportminister (NRW) Ingo Wolf in einer Feierstunde überreicht. «Unsere Sportvereine haben sich zu modernen Anbietern entwickelt, die die persönliche Leistungsentwicklung fördern, gesundheitsorientierten Sport anbieten und auf Familien und Integration ausgerichtet sind», sagte Innenminister Ingo Wolf (FDP) am Samstag den 10. November bei der Ehrung in Nordkirchen (Kreis Coesfeld).
Diese Leistung sei das Ergebnis eines herausragenden ehrenamtlichen Engagements.
Die Sportplakette ist nach Angaben der Landesregierung die höchste Ehrung, die Sportvereinen und -verbänden vorbehalten ist, die sich in langjährigem Wirken über einen Zeitraum von mindestens 100 Jahren, besondere Verdienste um den Sport erworben haben.
Kinderturnen, Rückenfit, Tischtennis, Flexibar usw.
Turnhalle der Grundschule Kaldauen, zwischen Friedensstraße und Birkenweg
Volleyball
Turnhalle der Grundschule Kaldauen,
Turnhalle Berufskolleg Siegburg,
Siegburg Zange, Hochstraße
Wenn Sie Fragen zu Verein und zur Mitgliedschaft haben, dann wenden Sie sich bitte an unten stehenden Anspechpartner:
Nils Hasselberg
E-Mail: info(a)laz-sport.de
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© Turnverein Kaldauen 1906 e.V. - Stand: Oktober 2026