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| Startseite | Bilder | TV Kaldauen Historie | 12.2006 | |||||||||
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Fortsetzung:
Das Dorf Kaldauen Nach der französischen Revolution 1789 wurden dem Dorfe Kaldauen in den Kämpfen zwischen Österreichern und Franzosen 1793-1795 große Schäden zugefügt. Während des 1. Weltkrieges (1914—1918), der dem Dorfe 17 Väter und Söhne raubte, die Kriegseinwirkungen im Dorfe selbst jedoch sehr gering waren, mußten im II. Weltkrieg 48 Menschen ihr Leben lassen. Der durch Bomben- und Granateinwirkungen entstandene Schaden war sehr erheblich. Heute hat sich das Dorf von dem ihm im letzten Krieg zugefügten Schaden wieder erholt. Durch den Neubau einer Anzahl von Siedlungen ist es im Begriff, sich weiter zu vergrößern und an Ansehen zu gewinnen. Die Zunahme der Bevölkerung machte eine Intensivierung des Personenverkehrs zwischen Kaldauen und Siegburg notwendig. Die Omnibusse verkehren auf der 1927 erbauten Wahntalstraße und der Kaldauer Straße zwischen der Kreisstadt Siegburg und dem Dorfe. Immer größer wird die Anzahl der Wohnungen, die auf dem Gebiete Kaldauens entstehen. 1951 wurde die Volksschule durch einen Erweiterungsbau vergrößert, ebenfalls wurde eine neue kath. Notkirche, die bislang noch in Kaldauen gefehlt hatte, errichtet. Zur Zeit befindet sich die neue Wahnbachtalsperre noch im Bau, welche nach ihrer Fertigstellung gewiß viele Besucher anziehen wird. Die Aufwärtsentwicklung des Dorfes in letzter Zeit ist erstaunlich. Wie wird sie weitergehen? Welche Konsequenzen wird die bald erfolgende Eingliederung des Dorfes in die Stadt Siegburg mit sich bringen? Man kann hierüber noch keine Prognosen stellen. Eines aber ist gewiß: Wenn das Wachsen des Ortes in dem Maße voran schreitet, wie es in letzter Zeit voranstrebte, und wenn die friedliche Aufbauarbeit der Ortsbewohner nicht gestört wird, dürfte das Dorf bald eine herrliche Blütezeit erleben. Josef Schuy, Lehrer i. R. |
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